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Unsere Hunde (Stand: 26. September 2022)

Auf dieser Seite stellen wir alle Hunde im Tierheim Beckstetten vor. Bitte beachten Sie, dass nicht immer alle aufgeführten Hunde auch schon zur Vermittlung stehen. Teilweise sind die Hunde noch nicht lange da und wir lernen sie noch kennen, andere befinden sich in oder erholen sich von medizinischen Behandlungen.

Den jeweiligen Vermittlungsstatus des Hundes finden Sie unter seinem Namen.


Selbstauskunft für Interessent*innen
Wenn Sie einen der Hunde kennenlernen möchten, füllen Sie bitte die Selbstauskunft aus. Wir rufen Sie dann an, um einen Termin für ein Treffen im Tierheim zu vereinbaren. Hier braucht es manchmal etwas Geduld, da wir sämtliche Anfragen chronologisch und nach der Verfügbarkeit der Tiere abarbeiten.

Selbstauskunft für Interessent*innen


Charlie, Herdenschutzhund, Rüde, *09.05.2021, unkastriert
Beschreibung folgt



Luna, Malinois, Hündin, *28.09.2016, kastriert
Maulkorb: empfohlen
Vermittlungsbereit

Was wir über Luna wissen
Luna ist seit Januar 2022 als Abgabehund bei uns. Laut den letzten Haltern kam Luna zunächst vom Züchter zu einem Schutzhundehändler, der sie dann in unbekanntem Ausmaß für den Schutzdienst ausgebildet und in mutmaßlich schlechter Zwingerhaltung gehalten hat. Über den Zwischenschritt eines ersten Haushalts mit mehreren Hunden, kam sie schließlich zu den letzten Haltern. Diese kamen bei der Betreuung der Hündin dann jedoch leider an ihre Grenzen und mussten dann die schwere Entscheidung zur Abgabe treffen.

Wie wir Luna im Umgang mit Menschen erleben
Bei der Abgabe haben die Vorbesitzer vor allem von Unterordnungsproblemen berichtet. Ein Hundetrainer bekam diese im Training zwar in den Griff, leider konnten diese Lernerfolge aber durch die Halter nicht in den Alltag integriert werden, was das Zusammenleben auf Dauer sehr anstrengend machte.

Wir erleben Luna bei uns als lebhafte Hündin, die immer wieder etwas Korrekturbedarf hat, aber auch die dafür nötige Lernbereitschaft zeigt. Im Rahmen stressiger Hundebegegnungen, neigt sie bei Korrektur am anderen Ende der Leine zum Umlenken, daher hat sie hier einen Maulkorb bekommen. Dieser entschärft Hundebegegnungen schon deutlich und es kann an der Toleranz anderen Hunden gegenüber gearbeitet werden.

Das Wichtigste im Zusammensein mit Luna sind klare Regeln und Grenzen. Sie ist im Tierheimalltag und beim Umgang mit Personal und Gassigehern eine freundliche Hündin, deren Probleme mit manchen Reizen über konsequente Führung gut verarbeitet werden können.

Lucy ist im Umgang mit erwachsenen Menschen eine verschmuste Hündin, die Nähe und Zuwendung sucht. Ist die Nähe mal nicht gegeben, kann Sie aber durchaus auch einige Zeit allein bleiben und zeigt währenddessen keinerlei Zerstörungswillen.

Luna kann problemlos viel Zeit im Büro des Tierheims verbringen und ist dabei eine äußerst angenehme und entspannte Begleitung durch den Tag.

Luna und die anderen Tiere
Lunas „Problemstelle“ sind sicherlich andere Hunde. Da vergeht ihr schnell die gute Laune und es wird ordentlich „Kante“ gezeigt. Mit dem Maulkorb sind diese Situationen natürlich entschärft, nichtsdestotrotz sollte man mit dem Aggressionsverhalten rechnen, wenn es zu Hundebegegnungen kommt. Katzen und andere kleine Bewohner des Tierheims wecken den Jagdinstinkt in der sportlichen Dame spürbar, hier sollte auf ausreichend Abstand geachtet werden.

Was wir für Luna suchen
Das neue Zuhause sollte bei rasseerfahrenen Haltern ohne Kinder, Kinderwunsch oder andere Tiere sein. Eine Arthrose in beiden Vorderbeinen wird über Nahrungsergänzungsmittel bestmöglich gelindert und Luna kommt so zumeist ohne Probleme zurecht. Professioneller Hundesport ist nicht mehr umsetzbar, Erfahrung im Mantrailing, Longieren und mit Suchspielen sind bei ihr aber vorhanden und werden auch gerne angenommen.

Mit einem strukturierten Tagesablauf und souveräner Führung, erwartet die neuen Besitzer eine aufgeweckte und gelehrige Hündin, die sich auf ein Kennenlernen freut!

Selbstauskunft für Interessent*innen


Nuki, Hollandse-Mix, Rüde, *14.10.2020, Kastrationschip
Maulkorb: nicht notwendig
Vermittlungsbereit

Was wir über Nuki wissen
Nuki kam Ende 2021 als Abgabehund in unser Tierheim. Leider waren die Vorbesitzer laut eigenen Angaben zu unerfahren und mit der Haltung und Erziehung eines ehemaligen Straßenhundes überfordert. Schnell war zu erkennen, dass Nuki viele Dinge in der Welt da draußen noch gar nicht richtig kannte (bspw. Trecker, fahrende Züge, laute Geräusche) und unsicher reagierte.

Wie wir Nuki im Umgang mit Menschen erleben
Bei Menschen dauert es bis der Hund Sympathie und Vertrauen entwickelt. Dies ist vielleicht Nukis Vergangenheit auf den Straßen Rumäniens geschuldet. Fremde Menschen, insbesondere Männer, werden von dem jungen Rüden anfänglich argwöhnisch beäugt und teilweise verbellt, dies legt sich jedoch meist nach kurzer Zeit

Bei Spaziergängen zeigt sich Nuki seiner Bezugsperson gegenüber aufgeschlossen und orientiert sich an dieser, gerne fordert er seinen Menschen auch gerne mal zu einem Spiel auf. Nuki liebt es beim Gassigehen Stöckchen und anderes Spielzeug zu „apportieren”, auch Zerrspiele stehen hoch im Kurs.

Passive Spaziergänge reichen Nuki nicht aus, er bedarf körperlicher Aktivität und geistiger Auslastung, bekommt er diese nicht, beschäftigt er sich eigenständig, was zur Folge haben kann, dass er allein Entscheidungen trifft und die mangelnde Auslastung mit jagdlichen Ambitionen kompensiert.

Nuki und die anderen Tiere
Im Tierheim erleben wir ihn meist als einen fröhlichen und aufgeweckten Hund, der seinen Artgenossen mal freundlich und verträglich, gelegentlich aber auch mal mit Verbellen begegnet. Begegnungen mit anderen Hunden sind möglich, es sollte beobachtet werden, wie der junge Rüde agiert. Es braucht hier konsequente Führung durch den Menschen am anderen Ende der Leine.

Was wir für Nuki suchen
Rassetypisch ist Nuki ein Hund, der durch seinen neuen Halter eine unmissverständliche klare Führung und Grenzen braucht, daher kommen für die Vermittlung nur Hundeerfahrene Halter in Frage. Rassebedingt zeigt Nuki zudem einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ist verträglich mit Artgenossen, daher wäre ein Platz mit nur einer Bezugsperson und anderen Hunden ideal.

Das richtige Maß an Spiel muss Nuki noch erlernen, in seiner Freude schießt der junge Hund gerne mal übers Ziel hinaus und wird unabsichtlich grob. Daher sollten im neuen Zuhause vorhandene Kinder besser schon im standfesten Alter (Teenager) sein.

Grundkommandos wie Sitz und Platz kennt Nuki bereits, auch an der Leine läuft er bei entsprechender Führung ordentlich. Wir wünschen uns für Nuki nun also hundeerfahrene Menschen, die ihm das „Hunde-ABC“ noch weiter beibringen und ihn souverän durchs Leben begleiten.

Selbstauskunft für Interessent*innen