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Unsere (Vermittlungs-)Hunde: Gesucht werden Orte zum Ankommen! (Stand: 03.05.2022)

Auf dieser Seite stellen wir alle Hunde im Tierheim Beckstetten vor. Bitte beachten Sie, dass nicht immer alle aufgeführten Hunde auch schon zur Vermittlung stehen. Teilweise sind die Hunde noch nicht lange da und wir lernen sie noch kennen, andere befinden sich in oder erholen sich von medizinischen Behandlungen.

Den jeweiligen Vermittlungsstatus des Hundes finden Sie unter seinem Namen.


Selbstauskunft für Interessent*innen
Wenn Sie einen der Hunde kennenlernen möchten, füllen Sie bitte die Selbstauskunft aus. Wir rufen Sie dann an, um einen Termin für ein Treffen im Tierheim zu vereinbaren. Hier braucht es manchmal etwas Geduld, da wir sämtliche Anfragen chronologisch und nach der Verfügbarkeit der Tiere abarbeiten.


Sorgenfell: Whoopi, Chihuahua, Rüde, *ca. 2014, kastriert
Maulkorb: nicht notwendig
Vermittlungsbereit

Whoopie ist noch recht neu bei uns und wurde aufgrund einer Notsituation der Halterin bei uns abgegeben. Momentan ist er bei einer Kollegin als Pflegestelle und noch nicht komplett in den Tierheimalltag integriert, da wir hoffen für ihn auf diesem Wege schnell ein neues Zuhause zu finden.

Whoopi kennt Katzen und konnte hier problemlos mit ihnen und anderen Hunden laufen. Er braucht dabei aber eine klare Führung, da er gerne mal die Grenzen am anderen Ende der Leine austestet. Er mag es ausgiebig gestreichelt, aber nicht hochgehoben zu werden.

Im Alltag ist er kein Kläffer, auch Autofahren klappt problemlos und er kennt alle notwendigen Grundkommandos. Er braucht Herzmedikamente, die Gabe dieser funktioniert aber einwandfrei. Er leidet an einer Sehschwäche, die momentan noch nicht zur völligen Erblindung führt, im Alltag scheint er bislang problemlos damit umgehen zu können.

Wer Whoopi nun gerne kennenlernen und ihm ein schönes Zuhause bieten möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Selbstauskunft für Interessent*innen


Diego, Schäferhund, Rüde, *07.03.2013, unkastriert
Maulkorb: empfohlen
Vermittlungsbereit –

Was wir über Diego wissen
Der schwarze Schäferhund kam im August 2021 als angeblicher Fundhund in unser Tierheim. Die Besitzer hatten uns den Hund unter Vorspielung falscher Tatsachen übergeben um die Abgabegebühr zu sparen. Inzwischen sind sie Gegenstand polizeilicher Ermittlungen und wir suchen ein neues Zuhause für diesen wundervollen Hund.

Über die Vergangenheit von Diego ist uns leider nur sehr wenig bekannt, so dass wir größtenteils nur Vermutungen anstellen können. Zumindest sein Geburtsdatum konnten wir ermitteln und hoffen, dass er seinen nächsten schon in einem tollen Zuhause feiern kann.

Wie wir Diego im Umgang mit Menschen erleben
Trotz seines fortgeschrittenen Alters ist Diego an Zerrspielen sowie ausgedehnten Spaziergängen interessiert und blüht dabei immer wieder richtig auf. In kleinen Räumlichkeiten ist er nur ungern eingesperrt und neigt dazu aus der Tür zu drängen, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Er zeigt sich bei Gassigängen in einer ruhigen Umgebung sehr gelehrig und ist stets motiviert neue Herausforderungen anzunehmen und diese gemeinsam mit seinem Menschen zu meistern.

Diego und die anderen Tiere
Kleine Hunde, Katzen und Nagetiere wecken aus dem Freilauf durchaus seine gesteigerte Aufmerksamkeit. Aus dem Gesamteindruck der tierischen Begegnungen resultiert die Empfehlung draußen einen Maulkorb zu tragen. Da Diego diesen bereits aus dem Tierheim kennt und problemlos trägt, ist hier kein geordnetes Training notwendig.

Was wir für Diego suchen
Mit einem derart strukturierten Tagesablauf und souveräner Führung erwartet die neuen Besitzer*innen mit diesem imposanten Hund sicherlich noch viel Freude und der sanfte Riese freut sich bereits auf Euren Besuch und ein Kennenlernen.

Selbstauskunft für Interessent*innen


Luna, Malinois, Hündin, *28.09.2016, kastriert
Maulkorb: empfohlen
Vermittlungsbereit

Was wir über Luna wissen
Luna ist seit Januar 2022 als Abgabehund bei uns. Laut den letzten Haltern kam Luna zunächst vom Züchter zu einem Schutzhundehändler, der sie dann in unbekanntem Ausmaß für den Schutzdienst ausgebildet und in mutmaßlich schlechter Zwingerhaltung gehalten hat. Über den Zwischenschritt eines ersten Haushalts mit mehreren Hunden, kam sie schließlich zu den letzten Haltern. Diese kamen bei der Betreuung der Hündin dann jedoch leider an ihre Grenzen und mussten dann die schwere Entscheidung zur Abgabe treffen.

Wie wir Luna im Umgang mit Menschen erleben
Bei der Abgabe haben die Vorbesitzer vor allem von Unterordnungsproblemen berichtet. Ein Hundetrainer bekam diese im Training zwar in den Griff, leider konnten diese Lernerfolge aber durch die Halter nicht in den Alltag integriert werden, was das Zusammenleben auf Dauer sehr anstrengend machte.

Wir erleben Luna bei uns als lebhafte Hündin, die immer wieder etwas Korrekturbedarf hat, aber auch die dafür nötige Lernbereitschaft zeigt. Im Rahmen stressiger Hundebegegnungen, neigt sie bei Korrektur am anderen Ende der Leine zum Umlenken, daher hat sie hier einen Maulkorb bekommen. Dieser entschärft Hundebegegnungen schon deutlich und es kann an der Toleranz anderen Hunden gegenüber gearbeitet werden.

Das Wichtigste im Zusammensein mit Luna sind klare Regeln und Grenzen. Sie ist im Tierheimalltag und beim Umgang mit Personal und Gassigehern eine freundliche Hündin, deren Probleme mit manchen Reizen über konsequente Führung gut verarbeitet werden können.

Lucy ist im Umgang mit erwachsenen Menschen eine verschmuste Hündin, die Nähe und Zuwendung sucht. Ist die Nähe mal nicht gegeben, kann Sie aber durchaus auch einige Zeit allein bleiben und zeigt währenddessen keinerlei Zerstörungswillen.

Luna kann problemlos viel Zeit im Büro des Tierheims verbringen und ist dabei eine äußerst angenehme und entspannte Begleitung durch den Tag.

Luna und die anderen Tiere
Lunas „Problemstelle“ sind sicherlich andere Hunde. Da vergeht ihr schnell die gute Laune und es wird ordentlich „Kante“ gezeigt. Mit dem Maulkorb sind diese Situationen natürlich entschärft, nichtsdestotrotz sollte man mit dem Aggressionsverhalten rechnen, wenn es zu Hundebegegnungen kommt. Katzen und andere kleine Bewohner des Tierheims wecken den Jagdinstinkt in der sportlichen Dame spürbar, hier sollte auf ausreichend Abstand geachtet werden.

Was wir für Luna suchen
Das neue Zuhause sollte bei rasseerfahrenen Haltern ohne Kinder, Kinderwunsch oder andere Tiere sein. Eine Arthrose in beiden Vorderbeinen wird über Nahrungsergänzungsmittel bestmöglich gelindert und Luna kommt so zumeist ohne Probleme zurecht. Professioneller Hundesport ist nicht mehr umsetzbar, Erfahrung im Mantrailing, Longieren und mit Suchspielen sind bei ihr aber vorhanden und werden auch gerne angenommen.

Mit einem strukturierten Tagesablauf und souveräner Führung, erwartet die neuen Besitzer eine aufgeweckte und gelehrige Hündin, die sich auf ein Kennenlernen freut!

Selbstauskunft für Interessent*innen


Mia, Heiderterrierin, Hündin, *01.07.2019, kastriert
Maulkorb: empfohlen
Vermittlungsbereit

Wir stellen vor: Die kleine Mia oder: Ein Schaf im Wolfspelz

Der erste Eindruck konnte lange täuschen: Die quirlige Heideterrierin (*2019) präsentierte sich als häufig aufgedrehte Hündin, die sich nur schwer bändigen ließ. Inzwischen erleben wir eine ganz andere Mia. Was ist da passiert?
Während sie ein paar Wochen bei einer Pflegestelle verbracht und sich dort prächtig entwickelt hat, konnten wir Mias Persönlichkeit besser verstehen lernen und so zielgerichtet mit ihr arbeiten.

Wir vermuten, dass sie in ihrer Welpen- und Junghundzeit nicht viel kennenlernen durfte und so bereits früh begonnen hat, ihre Ängste mit nervösem und aufgedrehtem Verhalten zu kompensieren. Situationen mit viel Dynamik und Hektik überfordern sie heute noch oft und sie findet nicht immer selbstständig eine Lösung. Hierbei kann ihre Bezugsperson ihr helfen – was Mia dankend annimmt.

Durch entsprechende Führung hat sie lernen können zur Ruhe zu kommen – eine neu gewonnene Fähigkeit, die aber auch in Zukunft weiter trainiert werden muss. Sie erkundet die für sie teilweise immer noch sehr fremde Welt sehr gerne mit einer souveränen Bezugsperson, zeigt dabei aber auch ein rassetypisches Jagdverhalten, daher ist das Anleinen auch in Zukunft notwendig. Mias Angst bezieht sich nicht nur auf alltägliche Dinge, sondern auch auf andere Hunde, so lässt sich auch die Unverträglichkeit mit anderen Hunden begründen. Das es trotz dieser Umstände auch anders geht, zeigte der Aufenthalt bei der Pflegestelle. Dort konnte sie mit einem großen Rüden vergesellschaftet werden, wodurch sogar Spaziergänge mit beiden Hunden möglich waren.

Mia wahrt dabei aber immer eine gewisse Distanz zum anderen Vierbeiner.
Sie braucht Menschen, die sie klar und sicher durchs Leben führen können. Katzen und Kleintiere sollten im Haushalt nicht bzw. Kinder erst ab dem Teenageralter vorhanden sein.

Selbstauskunft für Interessent*innen


Nuki, Hollandse-Mix, Rüde, *14.10.2020, Kastrationschip
Maulkorb: nicht notwendig
Vermittlungsbereit

Was wir über Nuki wissen
Nuki kam Ende 2021 als Abgabehund in unser Tierheim. Leider waren die Vorbesitzer laut eigenen Angaben zu unerfahren und mit der Haltung und Erziehung eines ehemaligen Straßenhundes überfordert. Schnell war zu erkennen, dass Nuki viele Dinge in der Welt da draußen noch gar nicht richtig kannte (bspw. Trecker, fahrende Züge, laute Geräusche) und unsicher reagierte.

Wie wir Nuki im Umgang mit Menschen erleben
Bei Menschen dauert es bis der Hund Sympathie und Vertrauen entwickelt. Dies ist vielleicht Nukis Vergangenheit auf den Straßen Rumäniens geschuldet. Fremde Menschen, insbesondere Männer, werden von dem jungen Rüden anfänglich argwöhnisch beäugt und teilweise verbellt, dies legt sich jedoch meist nach kurzer Zeit

Bei Spaziergängen zeigt sich Nuki seiner Bezugsperson gegenüber aufgeschlossen und orientiert sich an dieser, gerne fordert er seinen Menschen auch gerne mal zu einem Spiel auf. Nuki liebt es beim Gassigehen Stöckchen und anderes Spielzeug zu „apportieren”, auch Zerrspiele stehen hoch im Kurs.

Passive Spaziergänge reichen Nuki nicht aus, er bedarf körperlicher Aktivität und geistiger Auslastung, bekommt er diese nicht, beschäftigt er sich eigenständig, was zur Folge haben kann, dass er allein Entscheidungen trifft und die mangelnde Auslastung mit jagdlichen Ambitionen kompensiert.

Nuki und die anderen Tiere
Im Tierheim erleben wir ihn meist als einen fröhlichen und aufgeweckten Hund, der seinen Artgenossen mal freundlich und verträglich, gelegentlich aber auch mal mit Verbellen begegnet. Begegnungen mit anderen Hunden sind möglich, es sollte beobachtet werden, wie der junge Rüde agiert. Es braucht hier konsequente Führung durch den Menschen am anderen Ende der Leine.

Was wir für Nuki suchen
Rassetypisch ist Nuki ein Hund, der durch seinen neuen Halter eine unmissverständliche klare Führung und Grenzen braucht, daher kommen für die Vermittlung nur Hundeerfahrene Halter in Frage. Rassebedingt zeigt Nuki zudem einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ist verträglich mit Artgenossen, daher wäre ein Platz mit nur einer Bezugsperson und anderen Hunden ideal.

Das richtige Maß an Spiel muss Nuki noch erlernen, in seiner Freude schießt der junge Hund gerne mal übers Ziel hinaus und wird unabsichtlich grob. Daher sollten im neuen Zuhause vorhandene Kinder besser schon im standfesten Alter (Teenager) sein.

Grundkommandos wie Sitz und Platz kennt Nuki bereits, auch an der Leine läuft er bei entsprechender Führung ordentlich. Wir wünschen uns für Nuki nun also hundeerfahrene Menschen, die ihm das „Hunde-ABC“ noch weiter beibringen und ihn souverän durchs Leben begleiten.

Selbstauskunft für Interessent*innen


Ronja, Wasserhund-Mix, Hündin, *ca. 05/2021, unkastriert
Maulkorb: nicht notwendig
wohnt derzeit zur Probe

Was wir über Ronja wissen
Ronja kam Ende Januar 2022 als Fundhund in unser Tierheim. Wir konnten die Besitzer*innen trotz vielfacher Versuche nicht ermitteln, daher ist sie nun schon länger bei uns.

Aufgrund ihres unklaren Impfstatus musste sie die vergangenen Wochen leider in unserer Quarantäne verbringen. Ist dieser Bereich schon für ausgewachsene Hunde kein schöner Platz, so ist er für eine Hündin, die eigentlich die Welt und die Akteure auf dieser kennenlernen möchte und sollte, alles andere als ideal. Daher musste der kleine Wirbelwind diese Prozedur leider erstmal durchlaufen und ist nun aber endlich vollständig geimpft.

Endlich können wir sie nun in einen normalen Hundezwinger unterbringen und ihr ermöglichen, deutlich mehr Kontakt zur Aussenwelt zu haben.

Wie wir Ronja im Umgang mit Menschen erleben
Ronja zeigt sich dem Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen und eigentlich jeder, der in Ihren Einzugsbereich kommt, wird stürmisch-freundlich begrüßt. Teilweise agiert sie dabei altersbedingt etwas ungestüm, aber niemals boshaft. Sie zeigt sich anosnsten sehr lernwillig und hat viel Freude daran, wenn man sich mit ihr beschäftigt.

Ronja und die anderen Tiere
Im Umgang mit anderen Bewohner*innen des Tierheims konnten wir bislang keine großen Probleme feststellen. Auch hier muss Ronja natürlich noch lernen, wann sie es besser etwas langsamer angehen lassen sollte, weil das Gegenüber vielleicht nicht auf der gleichen Euphoriewelle surft. Mit konsequenter Führung, lässt sich aber auch das mit der Zeit immer besser händeln.

Was wir für Ronja suchen
Ronja braucht jemanden, der/die Zeit für sie hat. Sie braucht eine Richtschnur, viel Liebe und auch eine Portion Geduld, um ihren Weg auf dieser Welt gehen zu können. Der/dem neuen Halter*in muss also klar sein, was es bedeutet, eine junge Hündin aufzunehmen und welche Verantwortung, aber auch, was für tolle Möglichkeiten dieser Weg bieten kann.

Selbstauskunft für Interessent*innen


Zottel, Hirten-Mix, Rüde, *ca. 2014, kastriert
Maulkorb: empfohlen
Vermittlungsbereit

Was wir über Zottel wissen
Zottel ist ein sympathischer Hirten-Mix (möglicherweise Picard-Einschlag) der in seinem Leben schon einiges erlebt haben dürfte, wobei manches davon wahrscheinlich nicht positiv war.

Er kam als Abgabehund zu uns, weil sein Herrchen verstorben war. Viel mehr wissen wir über ihn nicht, inzwischen kennen und schätzen wir den zotteligen Herrn aber sehr.

Wie wir Zottel im Umgang mit Menschen erleben
Zu Beginn seiner Zeit zeigte er das ein oder andere rüpelhafte Verhalten, inzwischen hat sich dies aber gelegt und er vertraut dem Personal und auch Neuankömmlinge können sich schnell zu ihm vorarbeiten. Zottel freut sich eigentlich immer über Besuch und lässt sich gerne ausgiebig streicheln und kuschelt gerne.

Zottel und die anderen Tiere
Neben seinem Leben im Tierheim, war Zottel bereits auf einer Pflegestelle und hatte dort Kontakt zu einigen Hunden. Sowohl im Tierheim als auch auf der Pflegestelle zeigte er sich zumeist unverträglich, wobei Geschlecht, Größe oder Rasse keine Rolle spielen. Er tritt dabei dominant auf und verdeutlicht gerne, dass er keine Herausforderung scheuen würde. Sein Verhältnis zu Katzen können wir als weitgehend neutral bezeichnen, bislang sind hierbei keine Vorfälle zu verzeichnen.

Was wir für Zottel suchen
Für Zottel suchen wir Hundeerfahrene Menschen, die sich auf seine Bedürfnisse einlassen und ihm ein ruhiges Zuhause mit Zugang zum Garten bieten können. Zottel möchte gefallen und dabei ankommen und einfach „nur“ Hund sein dürfen.

Aufgrund unserer Erfahrungswerte, wäre eine Einzelhaltung ohne kleine Kinder sicherlich ideal.

Selbstauskunft für Interessent*innen